Feuerwehr im Wandel in der Region Zürich
Mit dem Wachstum der Stadt verbunden ist auch der Ausbau und Entwicklung der Rettungsorganisationen. Zürich zeichnet sich aus durch ein starkes Wachstum in den Aussenquartieren und eine zunehmende Belastung der Verkehrswege durch öffentlichen und privaten Verkehr.
Bisher war der nördliche Teil der Stadt ideal durch das Pikett-Glattal abgedeckt. Kurze Anfahrtswege und sehr gute Ortskenntnisse führten zu effizienten Einsätzen. Die Berufsfeuerwehr rückte jeweils zur Unterstützung mit aus.
Personelle Engpässe beim Pikett und der bereits mehrere Jahrzehnte alte Wunsch nach einer zweiten Brandwache führten dazu, dass der Stützpunkt Nord am Flughafen ins Leben gerufen wurde. Die Berufsfeuerwehr war so in der Lage auch das Gebiet in Zürich-Nord innert den durch die Gebäudeversicherung vorgegeben Zeiten zu erreichen.
In diesem Prozess ist etwas in der Kommunikation schief gelaufen. Vermutlich wäre es seitens Schutz und Rettung ehrlicher gewesen, wenn man ganz auf den Service vom Pikett Glattal verzichtet hätte. So bekommt es irgendwie den Anschein von Mobbing. Wenn das Pikett weiter einen Auftrag hat, dann müsste das mit den Leuten besser abgesprochen sein. Sonst bleibt nur Frust und bei den Bewohnern Verunsicherung.
Als Bewohner von Zürich-Affoltern bin ich nicht ganz sicher, wie schnell die Feuerwehr bei mir sein wird. Verstopfter Nordring (N20), Stau auf der Westtangente, Rosengarte. Auf jeden Fall verzichte ich auf den Adventskranz und die Kerzen am Christbaum werden nur unter Aufsicht angezündet.

